
EU-Energiepreise außer Kontrolle: Griechenland fordert Brüssel zum Handeln auf
In einem dramatischen Appell wendet sich der griechische Premierminister Kyriakos Mitsotakis an die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Der Grund: Die explodierenden Energiepreise, die wie ein Mühlstein am Hals der europäischen Wirtschaft hängen.
Brüsseler Bürokraten verschlafen die Energiekrise
Während die selbsternannten Klimaretter in Brüssel von einer grünen Zukunft träumen, steht die europäische Wirtschaft vor dem Abgrund. Die Großhandelspreise für Strom erreichten im November ein 20-Monats-Hoch - ein verheerender Schlag für die Industrie, die sich gerade erst von der Energiekrise 2022 zu erholen begann.
Ost- und Südosteuropa tragen die Hauptlast
Besonders bitter: Während die westeuropäischen Wirtschaftsgiganten wie Deutschland und Frankreich noch einigermaßen über die Runden kommen, trifft es die ohnehin schwächeren Volkswirtschaften im Osten und Südosten mit voller Wucht. Griechenland, Bulgarien und Rumänien zahlen mittlerweile höhere Energiepreise als ihre westlichen Nachbarn - ein Zeugnis der gescheiterten EU-Energiepolitik.
Mitsotakis schlägt Alarm
"Die Preise senden uns ein klares Signal - wir müssen schneller handeln und neue Wege finden, um die Probleme zu bewältigen, die vor uns liegen"
Mit diesen deutlichen Worten richtet sich Mitsotakis an von der Leyen. Der griechische Premier fordert eine bessere Integration der nationalen Stromnetze und zusätzliche Maßnahmen zum Schutz der Gasversorgungssicherheit in Südosteuropa.
Die unbequeme Wahrheit über Gas
Während die EU-Kommission in ihrem ideologischen Eifer die Bedeutung von Erdgas kleinredet, spricht Mitsotakis eine unbequeme Wahrheit aus: Europa wird noch mindestens zwei Jahrzehnte auf Gas angewiesen sein. Eine Tatsache, die im Brüsseler Elfenbeinturm offenbar niemand hören will.
Überregulierung als Kostentreiber
Besonders kritisch sieht der griechische Regierungschef die ausufernde Regulierungswut bei den Emissionen. Die damit verbundenen Kosten treiben die Energiepreise zusätzlich in die Höhe - ein Teufelskreis, der die Wettbewerbsfähigkeit Europas massiv gefährdet.
Die geopolitischen Verwerfungen machen schnelles Handeln unerlässlich. Doch während sich die Situation zuspitzt, verliert sich Brüssel in klimapolitischen Träumereien und bürdert der europäischen Wirtschaft immer neue Lasten auf. Die Frage ist nicht mehr, ob diese Politik scheitert, sondern nur noch wann.

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