
AfD vor Landtagswahlen: Atomkraft statt Ideologie – während die Altparteien mauern
Es ist ein politisches Beben, das sich im Nordosten der Republik zusammenbraut: Während die etablierten Parteien noch immer in ihren ideologischen Schützengräben verharren, hat die AfD in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin ihre Wahlprogramme verabschiedet – und dabei genau jene Themen aufgegriffen, die einen Großteil der deutschen Bevölkerung seit Jahren umtreibt. Energiepolitik, Migration und innere Sicherheit stehen im Mittelpunkt. Themen, bei denen die Regierenden bislang nichts als Fehlentscheidungen vorzuweisen haben.
Rückkehr zur Vernunft in der Energiepolitik?
In Grimmen verabschiedeten die Delegierten ein Programm, das mit der grünen Energie-Romantik aufräumen will. Die Forderungen: Rückkehr zur Atomenergie, Abschaffung der CO2-Besteuerung und eine erneute Nutzung der Nord-Stream-Röhren. Spitzenkandidat Leif-Erik Holm gab sich kämpferisch und erklärte, man wolle das Land mit einer Alleinregierung wieder in Ordnung bringen.
Man mag von einzelnen Punkten halten, was man will – doch die nüchterne Wahrheit ist, dass Deutschland sich mit dem überstürzten Atomausstieg ins energiepolitische Abseits manövriert hat. Während Frankreich munter weiter auf Kernkraft setzt und stabile Strompreise genießt, zahlt der deutsche Mittelstand die Zeche für eine Energiewende, die ideologisch begründet, aber wirtschaftlich kaum tragfähig ist.
Berlin: Wohnungen für Leistungsträger statt für jeden
Auch in der Hauptstadt schlug die AfD Pflöcke ein. Spitzenkandidatin Kristin Brinker forderte, kommunale Wohnungen vorrangig an jene zu vergeben, die lange in der Stadt leben und arbeiten – Handwerker, Polizisten, Feuerwehrleute. Wörtlich erklärte sie:
"Wohnungen sind keine Asylheime, und sie sind auch nicht für Asylanten da."
Brinker zeichnete das Bild einer Stadt im Niedergang: maroder Nahverkehr, verfallende Schulen, Gewalt im öffentlichen Raum. Verantwortlich machte sie Rathaus-Chef Kai Wegner (CDU). Eine Diagnose, die viele Berliner aus eigener Erfahrung bestätigen dürften.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache
In Mecklenburg-Vorpommern liegt die AfD laut Infratest dimap bei satten 36 Prozent – weit vor der SPD von Ministerpräsidentin Schwesig mit 27 Prozent. Die einst stolze CDU dümpelt bei mageren 10 Prozent herum, sogar hinter der Linken. In Berlin hat sich die AfD ihre Werte nahezu verdoppelt und rangiert nun knapp hinter der Union.
Bezeichnend ist dabei eine andere Umfrage: 48 Prozent der Unionsanhänger würden eine Zusammenarbeit mit den Linken einer Kooperation mit der AfD vorziehen. Ein Schelm, wer dabei an den vielzitierten Wählerwillen denkt. Die CDU hat per Parteitagsbeschluss beide Optionen ausgeschlossen – und manövriert sich damit selbst ins Aus.
Brandmauer gegen den Wählerwillen
Hier offenbart sich das eigentliche Dilemma der etablierten Politik: Statt sich den Sorgen der Bürger zu stellen, wird lieber ausgegrenzt und mit Brandmauern hantiert. Der Politikwissenschaftler aus Greifswald attestierte der Nordost-AfD einen gemäßigteren Ton, einen "Modus von Regierungsfähigkeit". Doch eine Regierungsbeteiligung hält er trotz Spitzenplatz für unrealistisch – weil die anderen sich verweigern.
Was bleibt für den Bürger?
Egal, wie man zur AfD steht: Die hohen Umfragewerte sind ein unüberhörbares Misstrauensvotum gegen eine Politik, die an den Realitäten der Menschen vorbeiregiert. Inflation, explodierende Energiekosten, marode Infrastruktur und eine Migrationspolitik ohne Kontrolle – all das treibt die Bürger in die Arme jener, die wenigstens vorgeben, zuzuhören. Wer als Regierender den Wählerwillen ignoriert, darf sich über die Konsequenzen an der Wahlurne nicht wundern.
In unsicheren politischen und wirtschaftlichen Zeiten suchen viele Menschen nach Stabilität, die ihnen Papiergeld und schwankende Märkte nicht mehr bieten können. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als wertbeständiger Anker erwiesen – unabhängig davon, welche Partei gerade regiert. Als sinnvolle Beimischung in einem breit gestreuten Vermögensportfolio bieten sie einen Schutz, den keine politische Brandmauer und kein ideologisches Experiment erschüttern kann.
Hinweis: Dieser Beitrag spiegelt die Meinung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wider und stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist für seine Entscheidungen selbst verantwortlich und sollte vor einer Investition eigenständig recherchieren oder fachkundigen Rat einholen.

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